Reiterferien an der Müritz

Ich war in meinen Schulferien in Groß Kelle an der Mecklenburger Seenplatte und habe da mit meinen Eltern und meinem Bruder im Ferienhaus Sonnenblume gewohnt und dort Reiterferien gemacht. Das war total cool, weil ich jeden Tag reiten konnte und die Koppel war genau neben dem Ferienhaus, also konnte ich die Pferde immer sehen! Ich hatte mein eigenes Zimmer mit einem Hochbett und unten im Wohnzimmer waren richtig viele Bücher, auch ganz viele mit Pferden.

Reitunterricht auf dem Gut Groß Kelle in Mecklenburg Vorpommern
An meinem ersten Ferientag in Groß Kelle hatte ich gleich um 10 Uhr meine erste Reitstunde und bin dann gleich nach dem Frühstück runter zum Stall gelaufen. Dann bin ich mit Herrn Möller und den anderen 3 Mädchen, die mit mir geritten sind zur Koppel gelaufen, wo die Ponys waren. Ich bin Filou geritten, der ist braun und hat eine weiße Stirn. Er war ganz lieb und ich konnte ihm einfach sein Halfter anlegen. Wir sind dann zurück zum Stall gelaufen und manchmal musste ich mein Pony voll ziehen, weil er die ganze Zeit am Wegrand Gras essen wollte. Als wir angekommen sind, wurde uns gezeigt wo das Putzzeug der Ponys steht. Jeder Pony hat einen eigenen Putzkasten mit seinem Namen darauf mit Bürsten, Striegeln, einem Hufkratzer und einem Kamm. Wir haben die Ponys dann festgemacht und geputzt. Filou hat ganz still gestanden. Der Reitlehrer Herr Moeller hat mir beim Satteln geholfen und die Trense habe ich selber rangemacht. Ich habe meine Reitkappe und meine Stiefel von zuhause mitgebracht, aber man kann sich auch Sachen ausleihen. Dann sind wir auf den großen Platz geritten. In der ersten Reitstunde war ich noch ein bisschen aufgeregt, aber es hat alles gut geklappt. Meine Mama ist auch zum Zuschauen gekommen. Ab dem zweiten Tag durfte auch galoppieren, weil ich zuhause auch reite und Herr Möller war sehr nett, aber auch ein bisschen streng.
Nachdem wir die Pferde dann abgesattelt und geputzt hatten, konnte ich Filou einen Apfel als Belohnung geben, den hatte mir meine Mutter mitgebracht. Wir haben die Ponys dann wieder zurück auf die Koppel gebracht und ich habe am Stall noch ein bisschen mit dem Hund gespielt, der ist sehr lieb. Und süß!
Am nächsten Tag bin ich wieder geritten und es hat genauso viel Spaß gemacht! Da wusste ich auch schon wo alles steht und musste nichts mehr fragen. Nach der Reitstunde (wir sind wieder draußen geritten weil die Sonne geschienen hat und es schön warm ist) durften wir noch ein Pony von der Koppel holen und es putzen und ein bisschen spazieren führen. Das Pony ist schon alt, deswegen kann man es nicht mehr reiten, aber es war sehr lieb und total niedlich.
Ich bin die ganze Woche jeden Morgen geritten und am letzten Tag haben wir einen kleinen Ausritt in den Wald gemacht. Das war echt toll! Nur die Mücken haben mich genervt. Einmal hat sich mein Pony dann erschrocken, aber es ist nichts passiert, weil das bei der Reitstunde auch schon einmal passiert ist und ich das deswegen schon kannte. Katja, die Frau vom Reitlehrer war auch mit auf dem Ausritt und hat viele lustige Geschichten von den Ponys und auch von ihren Pferden erzählt. Ich habe dann ganz viele Fotos gemacht und mein Papa hat auch einmal gefilmt, damit ich mich immer an den coolen Reitferien erinnern kann. Die Fotos habe ich zuhause in meinem Reitstall gezeigt, weil mein Pony zuhause sieht nämlich ganz anders aus.

Badespaß im See
Nach dem Reiten sind wir manchmal gleich zum See gegangen und haben uns abgekühlt, weil es schon am Vormittag manchmal so warm war, dass man echt geschwitzt hat unter seiner Reitkappe. Dann sind wir schnell durch den Wald gerannt, damit die Mücken uns nicht beißen und sind vom Steg ins Wasser gesprungen! Daran muss ich oft denken, weil es so schön war. Ich will gerne nächstes Jahr wieder kommen, denn ich vermisse Filou  und die anderen Ponys und den Badesee.